Berliner Mischung

Nicht nur von oben imposant: Eine neue Stadt in der Stadt wächst in Berlin-Mitte. Ganz im Sinn der sogenannten „Berliner Mischung“ aus Arbeiten, Wohnen und Leben entstehen auf dem ehemaligen Bahngelände nahe dem Hauptbahnhof Büros für 10.000 Arbeitsplätze und 2.000 Wohnungen für unterschiedliche Geldbeutel. Noch sieht es nicht ganz so aus, aber das Quartier Heidestraße soll ein lebendiger neuer Kiez werden mit Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften. Vom Gebäude der neuen SAP-Zentrale gab es einen gigantischen Blick über ganz Berlin. Bis dieser Kiez wirklich lebt, wird es noch dauern. Die Brücken über den Spreekanal und zum Mittenmang sind noch nicht fertig bzw. eröffnet.

Wo früher Schnellzüge wie der „Fliegende Hamburger“ ratterten, wird irgendwann ein echter Kiez entstehen. Dazu gehören dann ein Hotel, jetzt schon 3 Kitas, Coworking-Spaces, und wenn es nach Franziska Giffey und mir geht auch Raum und Orte für die Freizeitgestaltung junger Menschen.

Für die SPD Berlin gehört Arbeiten und Wohnen zusammen, die besondere Berliner Mischung in den Kiezen war seit jeher auch durch die Ansiedlung von Kleingewerbetreibenden geprägt, die die Menschen an ihrem Wohnort mit Waren und Dienstleistungen versorgen. Arbeit und Wohnen gehören zusammen. Um das zu erreichen, wollen wir unter anderem verstärkt auf das Planungsinstrument des urbanen Gebietes zurückgreifen und dabei auch Flächen für soziokulturelle Nutzungen ausweisen.