Lauter kleine Wirtschaftswunder

Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts Clara West (MdA), Eva Högl (MdB), Elke Ferner (parlament. Staatssekretärin BMFSFJ), Astrid Hollmann (SPD-Kandidatin Mitte), Mariele Trautvetter (Gründerinnenzentrale), Katja von der Bey (Weiberwirtschaft)
Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts Clara West (MdA), Eva Högl (MdB), Elke Ferner (parlament. Staatssekretärin BMFSFJ), Astrid Hollmann (SPD-Kandidatin Mitte), Mariele Trautvetter (Gründerinnenzentrale), Katja von der Bey (Weiberwirtschaft)
Gründerinnenzentrum der WeiberWirtschaft eG
Gründerinnenzentrum der WeiberWirtschaft eG
Lageplan der WeiberWirtschaft eG
Lageplan der WeiberWirtschaft eG

Mitten in Berlin gibt es einen Ort, an dem Träume und Gründungsideen von Frauen Wirklichkeit werden können: die Weiberwirtschaft. Mehr als 60 kleine feine Unternehmen -zusammen mit 4 Bienenvölkern - finden auf dem ehemaligen Fabrikgelände in der Anklamer Straße heute Platz.
 
Der Showroom einer Glaserei, Designerinnen, ein Tai-Chi Studio, eine Kinderarztpraxis, eine Apotheke, ein Buchladen, ein vietnamesisches Restaurant, dazu eine Kita und ein Friseur-Salon, all diese Unternehmen findet man. Bei allen Unterschieden, eines haben sie gemeinsam: Sie werden ausnahmslos von Chefinnen geführt. Die ersten Schritte dieser Unternehmen wurden gestützt von der vor Ort ansässigen Gründerinnenzentrale. Hier können sich Frauen Rat und Unterstützung bei der Existenzgründung holen. Das Land Berlin leistet dabei genauso Unterstützung wie der Europäische Sozialfonds.
 
Die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft ist Europas größtes Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum, das Frauen dabei unterstützt an sich selbst und ihre Ideen zu glauben und diese zu realisieren. 
 
Die Idee dabei: Frauen gründen hier, wachsen und machen dann, wenn sie stark genug sind, Platz für neue Gründerinnen. So haben seit 1996 über 300 Frauenunternehmen ihre ersten Schritte gemacht. Mitten in Berlin findet sich so ein starkes Stück in die Tat umgesetzte Frauenpolitik.
 
Handfest und praktisch, so stelle ich mir das vor, das macht Mut. Ich persönlich bin seit vielen Jahren an vielen Stellen der Gesellschaft für gleiche Chancen von Frauen und Männern aktiv. Im Beruf, als Gewerkschafterin und in meiner Partei. 
 
Die SPD hat in der derzeitigen Regierungskoalition im Bund nicht nur mit dem Mindestlohn einen wichtigen Grundstein für eine Gleichbehandlung von Frauen im Beruf gelegt. Zusätzlich haben wir mit dem Gesetz zur Quote die Verbesserung der Chancen für Frauen für einen Aufstieg in Führungspositionen ermöglicht. Das ist ein langer Kampf gewesen, am Ende waren wir erfolgreich. Frauen sollen ihr Leben genauso frei planen und leben können wie Männer, mit und ohne Familie und ohne Risiko von Altersarmut. Dafür will ich als Abgeordnete kämpfen. Dazu gehören gute Chancen für Frauen, sich mit einem Unternehmen selbstständig zu machen. Wie zum Beispiel in der Weiberwirtschaft - eine kluge und unterstützenswerte Initiative mitten in Berlin.
 
Mehr dazu unter:
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20160711_1930/frauen.html
https://www.weiberwirtschaft.de/
http://www.gruenderinnenzentrale.de/existenzgruendung-und-foerderung-von-frauen-in-berlin/
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Gleichstellung/politik-fuer-frauen-und-maenner.html
http://www.asf.de/
http://www.equalpayday.de/startseite/